Leon Wanja Kowsky

Leon

Mein Name ist Leon. Ich bin 26 Jahre alt und studiere im Master Gesundheitsbezogene Soziale Arbeit. Seit einem Jahr lebe ich in Bielefeld. Neben meinem Studium arbeite ich als Sozialarbeiter in der Jugendhilfe. Meine freie Zeit nutze ich, um mich sportlich und sozial zu engagieren. (Bielefeld)

Kontakt: leon.kowsky@gmx.net

Wo und wann bist du ungleichgültig? Und warum?

Ich bin ungleichgültig gegenüber Verletzungen, die Menschen, Tieren und der Umwelt zugefügt werden. Dabei ist mir in erster Linie ein bewusster Umgang mit der Umwelt wichtig. Mich interessiert nicht, ob jemand Vegetarierin, Autofahrerin, Urlauber*in oder whatever ist. Diese Entscheidungen sollte jede Person individuell für sich treffen. Fragen der Gemeinschaft sind für mich aber, wie wir uns als Gesellschaft gegenüber Massentierhaltung, Umweltverschmutzung, Diskriminierung und anderen Themen positionieren. Bei diesen Fragen beginnt meine Ungleichgültigkeit. Ich wünsche mir, dass ich in einer schönen und lebenswerten Welt leben und diese mit allen anderen teilen, gestalten und weitergeben kann. Aus diesem Grund bin ich ungleichgültig gegenüber allen Verletzungen der Umwelt, die unnötig und vermeidbar sind.

Wo und wann bist du gleichgültig? Und warum?

Ich bin extremen Positionen gegenüber gleichgültig, da ich häufig die Erfahrung gemacht habe, dass solche Positionen einen Austausch nicht zulassen. Andersherum bin ich immer an einem Austausch und kritischen Diskussionen interessiert.

Wie könnte eine ungleichgültige Stadt aussehen?

Eine ungleichgültige Stadt ist für mich eine Gemeinschaft, die Diversität begrüßt und Zugehörigkeit schafft. Für mich lebt eine Gemeinschaft davon, dass sich Menschen für die Themen einsetzen, die ihnen wichtig sind. Mir bedeutet ein toleranter Umgang miteinander viel. Deshalb möchte ich auch zukünftig offen sein, um die unterschiedlichen Perspektiven auf die Städte, in denen ich lebe, besser kennenzulernen.

Foto: ©️ 2020 Lara Müller