Jannik Fischer

Jannik

Mein Name ist Jannik und ich bin 23 Jahre alt. Ich studiere Politikwissenschaft und Philosophie an der Universität Bielefeld. Das Projekt Ungleichgültig ist mein erster Einblick in die Projektarbeit gewesen und hat mir die Möglichkeit gegeben, viele neue Dinge kennenzulernen und auszuprobieren. (Bielefeld)

Kontakt: jannik.fischer@freenet.de

Wo und wann bist du ungleichgültig? Und warum?

Ich finde der Begriff “ungleichgültig” eignet sich dazu, ihn als Befragungswerkzeug zu verwenden, mit welchem sich eine Gesellschaft oder vielleicht erstmal kleiner, eine Stadt, auf Dinge untersuchen lässt, denen wir uns gegenüber nicht gleichgültig zeigen dürfen. Lassen sich so also Ereignisse finden, in denen Menschen Ungerechtigkeit erfahren, Opfer von Diskriminierung werden oder entdecken wir zum Beispiel Fälle von Un-Privilegiertheit? Ungleichgültigkeit wird so zu einem negativen Begriff, nicht im Sinne von “unangenehm” oder “schlecht”, sondern so gemeint, dass der negative Begriff die Abwesenheit von etwas ausdrückt. Von der Ebene einer Stadt weg, wäre es interessant, auf die Ebene der Gesellschaft zu gehen. Gibt es Strukturen, die Ungleichheit erzeugen und denen gegenüber wir Ungleichgültigkeit zeigen müssen? Spannend wird es dann ebenfalls bei der Frage nach einer Praxis. Was können/sollen/ müssen wir tun, wenn wir Ungleichgültigkeit ausdrücken möchten? Die vielen bereits vorhanden Interviews auf dieser Website, hoffentlich bald um weitere ergänzt, sind vielleicht keine Anleitung - aber immerhin Anschauungsmaterial, wie Menschen die Welt ein klein wenig besser machen.

Wo und wann bist du gleichgültig? Und warum?

Bei ganz vielen Dingen und das ist auch okay.

Wie könnte eine ungleichgültige Stadt aussehen?

Wie eine ungleichgültige Stadt aussehen würde kann ich nicht sagen, wir können nur feststellen, wo sie es noch nicht ist.

Foto: ©️ 2020 Lara Müller