Hanna

Ich bin Hanna (23) und studiere Politikwissenschaft und Germanistik in Münster. Geboren bin ich in Bensheim, aufgewachsen in Leipzig und später in Hamburg. Nun hat es mich nach Münster für mein Studium verschlagen. (Münster)

Wo und wann bist du ungleichgültig? Und warum?

Da ich schon in einigen Städten gelebt habe, war ich immer wieder ‚konfrontiert‘ mich neu einzuleben. Dadurch habe ich viele unterschiedliche Menschen kennengelernt. Auch aufgrund dieser Erfahrungen ist für mich ist die Toleranz gegenüber anderen Menschen schon immer wichtig gewesen. Herkunft, Religion oder Sexualität sollen kein Hindernis für neue Bekanntschaften oder gar Freundschaften sein. Fremdenhass muss man sich entgegenstellen und die Mauern in den Köpfen einreißen.

Wie könnte eine ungleichgültige Stadt aussehen?

Eine ungleichgültige Stadt ist ein Idealzustand, der nur von der Gemeinschaft erschaffen werden kann. Nur daduch kann eine Stadt entstehen, die Gleichberechtigung, Integration und Inklusion als zentrale Elemente aufweisen. Eine ungleichgültige Stadt ist ein Ort, an dem jeder Mensch Gehör für seine/ihre Anliegen und Interessen findet. Ob die Umsetzung nun im Freundeskreis anfängt, wie bei diesem Projekt, oder in einer großen Versammlung ist dabei völlig egal, denn wichtig ist, dass man beginnt ungleichgültig gegenüber Anderen zu sein.